Das neue Roland-Jahrbuch 2025 (Bd. 34) ist da!

Familiengeschichten über Grenzen und Jahrhunderte hinweg

Mit dem Roland-Jahrbuch Band 34 (2025) liegt erneut ein facettenreicher Querschnitt genealogischer Forschung vor. Von klassischen Ahnenlisten aus verschiedenen deutschen Regionen über internationale Migrations- und Militärgeschichten bis hin zu sozial- und zeitgeschichtlichen Themen spannt der neue Jahrgang einen weiten Bogen. Beiträge zu adeligen Abstammungslinien, zur frühen Kolonialgeschichte, zu bislang wenig beachteten Frauenschicksalen und zu dunklen Kapiteln des 20. Jahrhunderts machen den Band zu einer ebenso fundierten wie bewegenden Lektüre für Familienforscherinnen und Familienforscher.

Von Christian Loefke

Der Jahrgang 2025 des Roland-Jahrbuchs bietet wieder eine Palette genealogischer und historischer Beiträge aus unterschiedlichen Gegenden und Zeiten: 

Neben den klassischen Ahnenlisten (AL Siebeck mit Ahnen u.a. aus dem Ruhrgebiet, dem Rheinland und Thüringen; AL Trebbe mit Ahnen u.a. aus Ostwestfalen und dem Ruhrgebiet; AL Vaupel mit Ahnen u.a. aus Sachsen-Anhalt und dem Ruhrgebiet) beschäftigt sich der Beitrag „Verschollen am Kap“ von Werner Adams mit zwei Männern aus der Schweiz, die für die Vereenigde Oostindische Compagnie (VOC) zum Kap und nach Sumatra gingen und dort starben. Dem Beitrag ist eine Kurzahnenliste der bekannten Zürcher Familie Lavater beigegeben.

Die Beiträge des neuen Roland-Jahrbuchs Bd. 34/2025 spannen thematisch einen weiten Bogen über Ländergrenzen und Jahrhunderte hinweg.

Über die adeligen Vorfahren der Dortmunder Movers aus der Familie von Merode informiert der Beitrag von Georg Gahlen

Ein kleiner Beitrag von Hans Peter Stamp stellt die Frage, inwieweit die Karolinger auch als Merowinger gelten können. 

Werner Jungwirth beleuchtet in zwei Beiträgen die Militärgeschichte seiner böhmischen Vorfahren sowie die Geschichte des sog. Schwarzenberger Schwemmkanals

Auch in der Ahnentafel unserer stellvertretenden Schatzmeisterin Gertrud Frohberger taucht mehrfach ein Ahnenimplex auf.

In zwei Beiträgen zu neuzeitlichen Themen gedenkt Inga Guttzeit zunächst den ersten „weiblichen Standesbeamten“ und beschäftigt sich dann aus familiengeschichtlicher Sicht mit „‘Euthanasie‘ im Nationalsozialismus“. 

Zum Schluss klären Ellen de Visser und Jos Kaldenbach das Schicksal eines als Kind nach Holland verschickten Jungen aus Dortmund, der nach der Besetzung der Niederlande nicht in der Wehrmacht dienen wollte.

Roland-Jahrbuch 2025, Bd. 34
Christian Loefke (Hrsg.)
Paperback, 120 Seiten
ISBN-13: 9783695707539
Verlag: BoD - Books on Demand; Printausgabe 7,99 €
(Das Roland-Jahrbuch ist auch im ePUB-Format erhältlich)